Dies ist eine freie Domain, die Sie kaufen können

Die Domain speicher-technologie.de ist frei - Der geschätzte Wert liegt bei 3380.00 Euro **.

Wenn Sie Interesse haben, diese Domain günstig zu erwerben, klicken Sie auf den Button "Gebot abgeben"!

Gebot abgeben

Speichertechnologie steht für * Technologie von Datenspeicher * Technologie von Energiespeicher

Energiespeicher



aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie



Energiespeicher dienen der Speicherung von Energie zum Zwecke der späteren Nutzung. Wenn die Speicherung einer gewünschten Energieform wegen technischer Probleme, ungenügender Kapazität oder Stillstandsverlusten ungünstig ist, wird in eine andere Energieform umgewandelt, diese gespeichert und erst im Bedarfsfalle zurückverwandelt, z. B. chemische Energie (Brennstoff) in thermische (Wärme). Bei der Speicherung wie bei der Energieumwandlung treten immer Verluste auf.

Einteilung und Übersicht

Energiespeicher werden nach der gespeicherten (Haupt-)Energieform klassifiziert. Oft wird aber beim Auf- oder Entladen des Speichers eine davon abweichende Energieform verwendet. Beim Akkumulator wird beispielsweise elektrische Energie zugeführt; diese wird während des Aufladens in chemische Energie umgewandelt:

  • Thermische Energie: Wärmespeicher, Fernwärmespeicher

  • Chemische Energie:

    • anorganisch: galvanische Zelle (Akkumulator, Batterie), Redox-Flow-Zelle, Wasserstoff, Batterie-Speicherkraftwerk

    • organisch: ADP, ATP, AMP, Glykogen, Kohlenhydrate, Fette

  • Mechanische Energie:

    • Kinetische Energie (Bewegungsenergie): Schwungrad, bzw. Schwungradspeicher

    • Potentielle Energie (Lageenergie): Feder, Pumpspeicherkraftwerk, Druckluftspeicherkraftwerk

  • Elektrische Energie: Kondensator, Supraleitender Magnetischer Energiespeicher

Fälschlicherweise wird oft auch die Brennstoffzelle als Energiespeicher bezeichnet. Die Brennstoffzelle ist jedoch nur ein Energiewandler, da sie die in den Brennstoffen gespeicherte Energie nutzt, um elektrischen Strom zu erzeugen.

Daneben wird der Begriff teils auch für Behälter benutzt, die selbst keine Energie, sondern Brenn- oder Kraftstoffe aufnehmen:

  • Kavernenspeicher für Rohöl, Erdgas und Druckluft

  • Porenspeicher für Erdgas

  • Lagertank und Kraftstofftank

  • Adsorptionsspeicher

Speichern elektrischer Energie

Elektrische Energie kann man nur schwer direkt speichern (nur in Kondensatoren oder supraleitenden Spulen). Meist ist es wirtschaftlicher die Energie in andere Energiearten umzuwandeln und bei Bedarf zurückwandeln. Jede Wandlung ist mehr oder weniger verlustbehaftet und der Speicher verliert im Lauf der Zeit selbst Energie. Die Summe aller Einzelverluste kann erheblich sein und das Verfahren unwirtschaftlich machen.

Die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens steht bei Energiespeicherung meist im Vordergrund, also die Investition- und Betriebskosten der Anlage und der Gesamtwirkungsgrad, der die Verluste bei Umwandlung und Speicherung umfasst. Es geht zumindest bei großen Anlagen meistens nicht um eine kurzfristige Leistungserhöhung. Bei sehr kleinen Anlagen wie beim Elektronenblitz steht manchmal die Leistungserhöhung im Vordergrund, weil beispielsweise die ursprüngliche Energiequelle nicht ausreichend Leistung abgeben kann.

Verfahren[1]

max. Leis-tung
in MW

Lebens-dauer
in Zyklen

Wirkungs-grad
in %

Selbstent-ladung
in %/h

Investitions-kosten
in €/kWh

Energie-dichte
in kWh/t

Typ. Zeit der
Entladung bei
üblicher Baugröße

Normaler Kondensator

0,01

100 Mio

95

0,01

200.000

0,03

0,01 s

EDLC

0,1

0,5 Mio

90

0,2

10.000

5

100 s

supraleitende Spule

7

1 Mio

90

?

30–2000

0,03

0,01 s

Schwungrad
(Stahl, alte Bauart) 3.000 min−1

15

1 Mio

90

3–20

5000

6

100 s

Schwungrad
(aufgewickelter CFK) 80.000 min−1

50

1 Mio

95

0,1–10

1200 [2]

50[3]

100 s

Batterie-Speicherkraftwerk
(mit Akkumulatoren)

27[4]

<1000

80

0,01

100

30–120

4 h

Pumpspeicherkraftwerk

1060

?

80

0

71

0,4

8 h

Druckluftspeicherkraftwerk

290

?

42[5]-54[6]

?

Versuchs-
anlagen

9

2 h

Wasserstoff
verflüssigt

0,2

30.000 h[7]
(Brennstoffzelle)

18,2

0,1

Versuchs-
anlagen[8]

33.300[9]

0,5 h

Methansynthese

35

0,01

Versuchsanlagen

14.000

Hochtemperatur-Wärmespeicher

40-50

0,01

Versuchsanlagen [10],[11]

100-200 [12]

Die Angaben beziehen sich auf die größten realisierten Anlagen im Dauerbetrieb. Die farbliche Kennzeichnung (grün = besonders gut; rot = besonders schlecht) hebt herausragende Werte hervor.

Anmerkungen:

  • Die Leistungsbeschränkung bezieht sich in allen Fällen darauf, dass die gespeicherte Energie wieder durch eine „Umwandlungselektronik“ (z. B. einen Wechselrichter) in die ursprüngliche Art zurück gewandelt werden muss – das ist im Regelfall das 50 Hz-Netz. Die angegebenen Werte können ohne diese Rückumwandlung weit übertroffen werden, wenn man beispielsweise einen Kondensator oder einen Akkumulator kurzschließt – dann kann die Momentanleistung um den Faktor 10000 oder mehr höher sein als in der Tabelle angegeben. In der Tabelle geht es aber um Energiespeicher und nicht um Leistungserhöhung.

  • Die angegebenen Lebensdauern sind geschätzte Richtwerte und keine absoluten Grenzwerte. Beispielsweise kann ein Schwungrad lange vor Erreichen der 1-Mio-Grenze ausfallen oder früher verschrottet werden. Bei Akkus ist bekannt, dass sie in Ausnahmefällen 7000 Zyklen aushalten, im Regelfall (Autoakku) aber nach 1000 Zyklen ersetzt werden müssen.

  • Es gibt Pumpspeicherkraftwerke mit Höhenunterschieden von nur 60 m, andere haben 250 m und mehr. In der Tabelle kann aber nur ein Richtwert angegeben werden, wenn sie nicht durch zu viele „wenn und aber“ unübersichtlich werden soll.

  • Die überraschend hohen Investitionskosten für Kondensatoren ergeben sich aus folgenden Zahlen: Ein Elektrolytkondensator 500 µF mit 400 V kostet 2 €. Er kann 40 Ws=1,1·10−5 kWh Energie speichern. Daraus ergeben sich (ohne Elektronik) Kosten von 200.000 € pro kWh.

Einzelnachweise

  1. ↑ [1] Stromspeicher-Technologien im Vergleich

  2. ↑ flywheels Zugriff am 2. Oktober 2010

  3. ↑ Florian Strößreuther; Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Fakultät für Maschinenwesen, Institut für Dampf- und Gasturbinen der RWTH Aachen (Hrsg.): Machbarkeitsstudie und Konzept einer stationären Schwungradanlage zur dezentralen, verbraucherorientierten Energiespeicherung. Aachen 14. Mai 1996, Schwungradentwicklung in den letzten vierzig Jahren (http://www.oocities.com/infotaxi/schwung-entwcklg.htm, abgerufen am 22. Mai 2010).

  4. Batteries for Large-Scale Stationary Electrical Energy Storage, The Electrochemical Society Interface, 2010, (engl.)

  5. ↑ [2]

  6. ↑ [3]

  7. ↑ U.Bünger, W.Weindorf: Brennstoffzellen - Einsatzmöglichkeiten für die dezentrale Energieversorgung. Ludwig-Bölkow-Systemtechnik, Ottobrunn 1997.

  8. ↑ Versuchsanlagen zur Speicherung von Wasserstoff

  9. ↑ Technische Eigenschaften von Wasserstoff

  10. ↑ DLR Wärmspeicher HOTREG

  11. ↑ RWE Power entwickelt Hochtemperatur-Wärmespeicher für GuD-Kraftwerke

  12. ↑ Wärmspeicher


Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Energiespeicher aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz CC-BY-SA . Dieser Artikel wurde von Kunden-Domains.info angepa�t
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Original-Artikels Energiespeicher verfügbar.


* Preis inklusive gesetzlicher Umsatzsteuern. 
** Der Wert der Domain wurde durch ein unabhängiges Institut unverbindlich geschätzt! Der effektive Wert kann vom Schätzwert abweichen und ist auch abhängig vom zu gestaltenden Angebot, welches hinter der Domain hinterlegt wird!

mehr zu Kälte auf kaelte-speicher.de * mehr zu Speichertechnologie auf speicher-technologien.de * mehr zu Speicher auf windstrom-speicher.de *
$